Vézelay

Vézelay

Bei Ankunft in Vézelay, dem „ewigen Hügel“, denkt man als allererstes an den unvermeidlichen Aufstieg! Aber dann, auf dem Weg durch diese gepflasterten Straßen, über die seit 1 000 Jahren schon Pilger aus ganz Europa gelaufen sind, ebenso wie De Funès und Bourvil in der „Großen Sause“, gelangt man fast ohne es zu merken zum Fuße der Basilika. Und dann, oh wow … diese kleine Anstrengung hat sich wirklich gelohnt! Kein Wunder also, dass dieses Denkmal der Christenheit, Meisterwerk mittelalterlicher Kunst und von Viollet-le-Duc im 19. Jh. wunderschön restauriert, zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Ganz zu schweigen vom grandiosen Blick über den Morvan. Unvergesslich!

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Befestigungsanlagen von Vauban in Besançon

Und wenn Sie einen Sprung ins 17. Jh. machen würden, zu einer Begegnung mit Vauban, dem berühmten Militäringenieur und Architekten des Sonnenkönigs? Obwohl mehr als 160 Festungen in Frankreich auf ihn zurückgehen, ist es jedoch hier in Besançon, wo er mit der Zitadelle eines seiner Meisterwerke verwirklichte, heute für ihren außergewöhnlichen universellen Wert anerkannt. Erleben Sie eine entstaubte, lebendige Version dieses großen Erbauers und seiner Epoche, stellen Ihr Geschichtsbuch zurück in den Schrank und machen sich auf zur Zitadelle von Besançon, die zusammen mit 12 weiteren Stätten in ganz Frankreich auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Atemberaubende Aussichten beim Spazieren auf den Festungsmauern, realitätsgetreue Multimediashow, interaktive Besichtigung des Ortes mit dem Handy oder auch eine geführte Besichtigung in Begleitung des Herrn De Vauban höchstpersönlich!

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Citadelle de Besancon ©CRT Bourgogne Franche-Comte - Eric Chatelain

Abbaye de Fontenay

Es gibt Stätten, die ohne dass man genau weiß warum, etwas ganz Besonderes ausstrahlen, eine Art von feierlicher Gelassenheit. Genau zu diesen Stätten gehört die Abtei von Fontenay – bei der man allerdings genau weiß warum :o)! Fast 900 Jahre Geschichte haben ihr einen gehörigen Charakter verliehen. Sie hat Kriege, Kreuzzüge, die Revolution überlebt … nicht ohne Mühe und unter schweren Einbußen (insbesondere die Zerstörung des Refektoriums durch die Mönche, die es nicht unterhalten konnten), aber sie ist immer noch da und bereit, Sie zu begrüßen, vom Glanz ihrer Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste umgeben!!

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Königliche Saline in Arc-et-Senans

Gewaltig, verwirrend – die Atmosphäre der zwischen 1775 bis 1779 erbauten Königlichen Saline von Arc-et-Senans ist zweifellos einzigartig und lässt diejenigen, die sie zum ersten Mal betreten auf keinen Fall gleichgültig. Beruht es auf der Tatsache der halbkreisförmigen Anordnung der 11 Gebäude, ihrer perfekten Symmetrie oder ist es das Licht, das die beeindruckenden Fassadenreliefs animiert? Höchstwahrscheinlich alles zusammen. So realisierte sich voll und ganz das Vorhaben Ledoux‘: „Eine Architektur schaffen, die bewegt und den Sinn anspricht“. Dabei ist diese außergewöhnliche Architektur, die seit 1982 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, eine Fabrik zur Salzgewinnung, ein Industrietempel, der Ledoux als Grundlage seines Traums von einer idealen Stadt gedient hatte. Museen, Ausstellungen und das Gartenfestival machen den Besuch dieser Stätte zu einem Muss.

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Saline-Royale d'Arc et Senans - UNESCO - ©Saline Royale-
Salins-les-Bains (Maxime COQUARD - Elisa DETREZ @Bestjobers CRT Bourgogne-Franche-Comté)

Große Saline in Salins-les-Bains

Zwar weit entfernt vom Meer gelegen, strömt jedoch trotzdem salziges Wasser in den Tiefen von Salins-les-Bains! Ihr verdankt man die Förderung und den florierenden Handel mit dem weißen Gold, über 1 200 Jahre lang. Mit der Großen Saline, die 2009 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, hinterließ diese Aktivität der Stadt ein beeindruckendes Kulturgut. Bewundern Sie die riesigen unterirdischen Stollen, ergänzt durch eine faszinierende Stätte, die Schöpf- und Produktionstechniken des Salzes illustriert. Schauen Sie sich unbedingt auch die letzte Salzsiedepfanne Frankreichs an!

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Prioratskirche von La Charité-sur-Loire

Dass wir heute noch davon profitieren können, verdanken wir einem Mann, Prosper Mérimée, der sich einem Projekt des französischen Königs widersetzte. Tatsächlich war die Kirche vom Abbruch bedroht, lag sie doch genau auf einem geplanten Königsweg von Paris nach Nevers! Dabei hatte man nicht mit der Entschlossenheit des berühmten Schriftstellers gerechnet. Er kämpfte so hartnäckig, dass das Projekt letztendlich aufgegeben wurde. Heute steht die Kirche als eine Station des Jakobswegs auf der Liste der Welterbestätten der UNESCO. Das erst kürzlich restaurierte Priorat beherbergt die „Stadt des Wortes“, die unter der Devise „Das Wort in all seinen Formen“ die Hervorhebung des Kulturerbes sowie Kultur, Bildung, soziale Bindung und Tourismus miteinander vereint!

 

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Climats du vignoble Bourgogne

Dass wir heute noch davon profitieren können, verdanken wir einem Mann, Prosper Mérimée, der sich einem Projekt des französischen Königs widersetzte. Tatsächlich war die Kirche vom Abbruch bedroht, lag sie doch genau auf einem geplanten Königsweg von Paris nach Nevers! Dabei hatte man nicht mit der Entschlossenheit des berühmten Schriftstellers gerechnet. Er kämpfte so hartnäckig, dass das Projekt letztendlich aufgegeben wurde. Heute steht die Kirche als eine Station des Jakobswegs auf der Liste der Welterbestätten der UNESCO. Das erst kürzlich restaurierte Priorat beherbergt die „Stadt des Wortes“, die unter der Devise „Das Wort in all seinen Formen“ die Hervorhebung des Kulturerbes sowie Kultur, Bildung, soziale Bindung und Tourismus miteinander vereint!

 

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Pfahlbausiedlungen von Chalain und Clairvaux

Ein fischreicher See, immense Wälder reich an Wild und Bauholz, ein günstiges Klima für die Landwirtschaft. Und da die Seen von Chalain und Clairvaux all diese Eigenschaften besaßen, ließen sich unsere Vorfahren dort nieder und errichteten an ihren Ufern Pfahlbaudörfer. Was ist wohl übrig geblieben von diesen zwischen 5 000 bis 500 Jahre v. Chr. erbauten Siedlungen? Nun ja, ein ganze Menge von Materialien (Objekte, Textilien, Pfosten, Piroggen und sogar Reste von Samen oder Früchten!), die anderswo auf natürliche Weise hätten verschwinden können. Aber in Chalain und Clairvaux, ebenso wie in den 111 prähistorischen Pfahlbausiedlungen in den Alpen und rundherum, sind diese verschiedenen archäologischen Reste durch das Wasser erstaunlich gut erhalten geblieben. Eine Goldgrube (voller Wasser) für Archäologen, die so über äußerst seltene Zeugen vom Leben in den Dörfern der ersten Fischer und Landwirte verfügen. Eine mehr als gerechtfertigte Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.

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Le Corbusier: Kapelle Notre-Dame-Du-Haut

Eine imposante Struktur auf einem Hügel umgeben von Wald … Diesen Eindruck erweckt die Kapelle Notre-Dame-du-Haut beim ersten Hinsehen. Nach und nach entdeckt man dann beim gemächlichen Herumschlendern die ganze Originalität dieses Gebäudes: allgegenwärtiger Beton, großzügige weiße, geschwungene Linien – ein religiöses Bauwerk ohnegleichen mit sichtlichem Überraschungseffekt für den Besucher. Dieser revolutionäre Kirchenbau wurde (mit 16 weiteren Stätten) im Rahmen des architektonischen Werks von Le Corbusier und seinem „herausragenden Beitrag zur Modernen Bewegung“ in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

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