Mai 2018

Retro-Pause

20. Jahrhundert

Vintage Bel air

Vintage, die neue alte Mode? Außer, dass es für uns keine Mode, sondern eine Grundeinstellung ist! Zurück also in die 50er Jahre. Im Radio ertönt Maurice Chevalier – Monsieur mit stolzer Schirmmütze, Madame mit gebundenem Kopftuch … und los geht‘s, Richtung „Nationale 6“, der legendäre Ferienroute in den Süden, die nur noch auf unseren Peugeot 404 wartet! Und das alles ohne Stau, ohne Stress … War das doch eine schöne Zeit! Ja und wenn Sie ebenso wie wir in Nostalgie schwelgen, erwartet Sie Vintage Bel Air, um gemeinsam mit Ihnen einen Teil Ihrer Kindheit noch einmal zu erleben (oder die Ihrer Eltern für die ganz Jungen unter Ihnen).

Von der Schwärze zum Licht

18. und 20. Jahrhundert

Ökomuseum von Creusot-Montceau

Es könnte Zauberei sein … ausgehend von einem staubigen Kohlestück, Gläser und Vasen einer makellosen Reinheit zu erhalten. Genau das zeigt Ihnen das Ökomuseum von Creusot-Montceau, das Sie mit seinen Kohlebergwerken tief in das Innerste der Erde entführt Richtung herrlichster Kristallglasarbeiten der Manufacture des Cristaux de la Reine. Und es handelt sich hier nur um einen kleinen Ausschnitt des Lebens von Creusot. Stellen Sie sich vor, im Zuge der Jahrhunderte, prägte die Kohle eine ganze Region: Bergwerke, Kristallfabrik, Gießerei, Keramikfabriken. Und eines Tages steht alles still. Wenn Sie neugierig sind, kommen Sie und erfahren wie und warum!

Italienisches Flair

19. Jahrhundert

Palladio-Villa

Es war einmal im Jura ein gewisser Emmanuel Jobez, Schmiedemeister seines Zeichens. Er brachte von einer Italienreise die Liebe zur italienischen Kunst mit und setzte diese bei sich in Syam in Form einer prachtvollen Villa um, inspiriert von Palladio, dem unbestrittenen Meister der Renaissance-Architektur. So ließ er 1880 inmitten eines immensen bewaldeten Parks ein kleines Juwel der Symmetrie errichten. Die sonnengelben Außenfassaden bilden einen schönen Kontrast mit dem tiefen Grün der Jura-Tannen. Das Innere ist äußerst geschmackvoll mit edlen Materialien eingerichtet. Im Zentrum der Villa erwartet Sie eine schöne architektonische Überraschung, das Highlight der Besichtigung. Und wenn Sie diese italienische Lebenserfahrung mit einem Aufenthalt in einem Gästezimmer oder dem Ferienhaus des Anwesens verlängern würden?

Von Gemälden zu echten Landschaften

19. Jahrhundert

Pôle Courbet

„„Um ein Land zu malen, muss man es kennen. Ich kenne mein Land, ich male es. Das Unterholz, das ist bei uns. Dieser Fluss, das ist die Loue. Sehen Sie sich das dort an, und Sie werden mein Bild sehen.“ Wenn die Empfehlung schon von Courbet persönlich stammt, dann nichts wie los! Zunächst geht es also nach Ornans, dort wo der Maler geboren und begraben ist und wo ihm zu Ehren ein prächtiges Museum eröffnet wurde. Nächste Etappe Flagey, die vertraute Atmosphäre seines Familienhofs. Anschließend folgen wir seinen Spuren und wandeln auf den Courbet-Pfaden. Die Gelegenheit, anhand von 7 Gemälden vor Ort sein Werk zu entdecken, dort wo der Maler vor knapp 200 Jahren seine Staffelei aufstellte. Seine passioniertesten Anhänger werden sich bis 2019 gedulden, um den 200. Jahrestag seiner Geburt mit einer hochkarätigen Ausstellung in Ornans zu feiern, organisiert vom ehemaligen Direktor des Louvre.

April 2017

Eine Geschichte, die sich in Vergangenheit und Gegenwart erzählt

17. und 20. Jahrhundert

Château Pierre de Bresse

Pierre-de-Bresse ist das Schloss unserer Kindheit (so wie wir uns alle ein Schloss vorstellen): 4 große Ecktürme, von Wasser umgeben, mit einer Brücke, über die man hineingelangt … Und die Besonderheit dieses Schlosses, abgesehen vom schönen Gebäude – es beherbergt das Heimatmuseum der burgundischen Bresse. „Aber was ist ein Heimatmuseum?“ fragen Sie. Es ist ganz einfach ein „lebendiges“ Museum zu Bewahrung dessen, was die Authentizität dieser Region darstellt. Im Wesentlichen illustriert es, wie die Bresse vor unserer Zeit war, aber auch, wie wir sie gerne nach uns sehen würden … ein schönes, umfangreiches Programm!

Herrliche Höfe und Geschichte des Landlebens

18. und 19. Jahrhundert

Le Musée des Maisons comtoises

Es gab eine Zeit, in der Hahnenschrei, Sonne und Feldarbeit den Lebensrhythmus unserer „Douce France“ bestimmte. Um in die ländliche Atmosphäre dieser Vergangenheit einzutauchen, geht es Richtung Museum der Maisons Comtoises. Nichts fehlt! Eine natürliche Umgebung, Tiere, die frei herumlaufen und authentische Bauernhöfe von früher. Ihr Äußeres zeugt von der architektonischen Vielfalt der Region, ihr Inneres von der damaligen Lebensweise – einfach, ohne Aufwand. Betrachtet man diese Wohnräume, lässt einen der Gedanke nicht los, dass sich die Geschichte in den Jahrhunderten doch um einiges beschleunigt hat.

 

Zeitalter der Aufklärung und aufgeklärte Dorfeinwohner

18. Jahrhundert

Das Haus der Negritude

Rückblende. Am 19. März 1789, am Vorabend der Französischen Revolution, versammelten sich die Einwohner des kleinen Dorfes Champagney vor dem Rathaus und verurteilten in einem einzigartigen Text die Sklaverei. Artikel 29 ihres Klageheftes: „Die Einwohner von Champagney können nicht an die Übel denken, welche die Neger in den Kolonien leiden, ohne einen starken Schmerz zu empfinden …“. Ein Akt, dessen Ausmaß visionärer Stärke im Haus der Negritude zu sehen ist, ein Museum unter der Schirmherrschaft von Léopold Sedar Senghor und eine der Etappen der Straße der Abschaffung der Sklaverei.

Zurück in die Vergangenheit mit einem Ohrenschmaus

17. und 18. Jahrhundert

Barockmusik-Festival Musique & Mémoire

Wenn Dirigenten, Musiker und alte Instrumente zu fantastischen Zeitmaschinen werden, die uns auf eine Reise in die Vergangenheit entführen, irgendwann zwischen 17. und 18. Jahrhundert. Willkommen zum Barockmusik-Festival Musique & Mémoire, ein seltenes Juwel, das an der französischen Barockmusikszene glänzt. Mehr als 2 Wochen lang (vom 13. bis 29. Juli) erobern Künstler unterschiedliche Plätze des mystischen Plateaus der Tausend Seen sowie Museen und Kirchen, um das Barock wieder aufleben zu lassen und Emotionen zu wecken. Maestro, Musik bitte!

Vauban, Kind des Morvan und Zeuge seiner Zeit

17. Jahrhundert

Musée Vauban

Vauban und der Morvan. Hier ist er geboren und aufgewachsen. Hier hat er gelebt, sich mit seiner Familie niedergelassen und seine persönlichen „Festungslinien“ geschaffen. Unter Ludwig XIV. Marschall von Frankreich, verdanken wir ihm die berühmten sternförmigen Festungsanlagen. Aber Vauban war auch ein großer Reisender und ein exzellenter Beobachter der Realität seiner Zeit. Unter anderem beschrieb er den Morvan des 17. Jh., dessen raue Landschaften und schwierige Lebensbedingungen die Bewohner dazu zwangen, die zum Überleben notwendigen zusätzlichen Ressourcen woanders zu suchen. Seine Reformideen zu den verschiedensten Themen wie Militärkunst, Raumplanung, Ressourcenverwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft waren seiner Zeit weit voraus.
Das Vauban-Museum zeigt seine Geschichte, sein steinernes und schriftliches Erbe und unterstreicht seine Verbundenheit mit dem Morvan, einer Region die eine große Anzahl seiner Ideen inspirierte oder nährte.

Das kleine Rom der Antike

1. Jahrhundert vor Chr.

Autun

Zur Zeit als Rom über die antike Welt strahlte, sprossen Städte zur Vergrößerung und zum Nutzen des Imperiums aus der Erde. So wie Augustodunum (abgeleitet vom Kaiser Augustus)! Wohlstand und Handel machten diese multikulturelle Stadt (erst gallisch, dann römisch) zu einer damals sehr mächtigen Stadt … mit lauter Geheimnissen! Der Janustempel, der zu Unrecht diesem zweigesichtigen (eines der Vergangenheit, das anderer der Zukunft zugewandt) Gott zugeschrieben wird, die Pyramide von Couhard, bei der man noch nicht weiß, wer sie wozu errichtete … Autun, eine zeitlose Stadt, eine Mischung aus Geschichte, Religion und Glauben.

Ein Monumentalfilm

1. Jahrhundert

Alésia

Die Römer kommen nach Alesia: Rauer Lärm von aufeinanderprallendem Stahl, Getöse einer im Gleichschritt marschierenden Armee… Ihnen gegenüber, der gerade zum Chef der gallischen Koalition ernannte Vercingetorix mit einer Handvoll Männer, beseelt von einem gemeinsamen Wunsch – frei zu bleiben. Wir alle kennen diese Schlacht aus unseren Geschichtsbüchern! Der Muséoparc von Alesia liefert Ihnen eine ganz neue Perspektive. Schluss mit dem Seitenblättern, um Geschichte zu lernen, hier taucht man ganz tief in ihr Herz!

Eine vergrabene Vergangenheit, zu neuem Leben erweckt

1. Jahrhundert

Bibracte

Es gibt diejenigen, die „lohnend“ graben und bohren, auf der Suche nach Öl oder anderem Geldsegen. Und solche, die es aus Leidenschaft machen, aus Freude zu entdecken und verstehen. Abgesehen von den gemachten Entdeckungen ist das Museum von Bibracte eine Hommage an genau diese Art von Menschen. Auf der einen Seite das gallische Erbgut, durch langwierige Grabungen ans Tageslicht gebracht, Zeuge einer – auf die Menschheit bezogen – gar nicht so weit entfernten Epoche. Auf der anderen, ein Team passionierter Personen, das Sie in ein manchmal unbekanntes, aber immer faszinierendes Universum entführt.