9h00 - Parc

9.00 Uhr – Und in der Mitte fließt ein Fluss

Als Besichtigungsbeginn empfehlen wir Ihnen einen Spaziergang im Park Moulin à Tan. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Garten (und das stammt nicht von uns, 2011 wurde er als solcher ausgezeichnet!). Zu entdecken eine Reihe verschiedener Bereiche, Tiere, ein Arboretum sowie Gewächshäuser mit Sammlungen tropischer Pflanzen! Und Sie stimmen sicherlich zu, dass diese entspannende Pause in der Frische der beiden den Park durchquerenden Flüssen weit besser ist als im Büro zu sitzen!

10h00 - Cathédrale

10.00 Uhr – Gotische Atmosphäre

Keine Angst, wir verlangen nicht, dass Sie sich in Schwarz zu kleiden und die Haare dunkel färben. Wir sprachen eigentlich von der Kathedrale Saint-Etienne, der ersten gotischen Kathedrale weltweit! Und nun die Frage … Was genau heißt gotisch? Einfach ausgedrückt ist Gotik eine Kunstepoche, die auf die Romanik folgte und sich durch den Einsatz von Kreuzrippengewölben und Strebebögen auszeichnet, um die Gewölbe eines Bauwerks, hier der Kathedrale, zu stützen. Aber keine lange technische Ausführung, wir gehen lieber besichtigen.

Hôtel de Paris et de la Poste

12.30 Uhr – Eine „historische“ Mahlzeit

Zum Mittagessen haben wir genau die richtige Adresse für Sie: Das Restaurant Hôtel de Paris et de la Poste. Erstens, weil es bei der Kathedrale liegt und problemlos zu finden. Und zweitens, weil sich in diesem ehemaligen Kanonikerhaus schon seit 200 Jahren ein Restaurant befindet! Sie betreten nicht ein einfaches Restaurant, sondern einen historischen Ort der Stadt – eine wahrhafte Institution – der schon Gäste wie den Sultan von Marokko, die spanische Königin, den Fürsten von Monaco, Charles Trénet, Jean Marais und Albert Camus begrüßte. Aber keine Bange, dieses Hotel-Restaurant hat noch viel mehr als seine Originalität zu bieten. Schon alleine die permanent neu interpretierte Küche ist einen Umweg wert. Es werden sogar Kochkurse angeboten!

14.00 Uhr – Verdauungstour mit dem Fahrrad

Sens ist nicht Paris, aber es gibt viel zu sehen. Alles zu Fuß würde mindestens 3 Tage dauern! Um die ganze Sache etwas zu beschleunigen, hier die ideale Lösung: das Fahrrad (man leiht Ihnen gerne eins im Fremdenverkehrsamt). Und auf geht’s zu einer Entdeckungstour durch die Stadt – speziell ausgetüftelt, um ja nichts zu verpassen. Eine tolle Idee! So kann man alles sehen, ohne rasen zu müssen! Außerdem sind 2 mehr oder weniger lange Strecken vorgesehen – Sie entscheiden.

16h30 - Brasserie

16.30 Uhr – Eine untypische Besichtigung

Sie sind über 18 Jahre alt? Bestens, denn das ist die zwingende Bedingung dieser „etwas aus dem Rahmen fallenden“ Besichtigung. Es geht darum, in der Brauerei Larché eine unbekannte Spezialität von Sens zu entdecken: da Bier. Ja, denn nicht nur in Belgien oder Deutschland weiß man hervorragendes Bier zu machen! Aber keine langen Reden – vor Ort wartet eine Bierprobe auf Sie (in Maßen, versteht sich). Und als i-Tüpfelchen bietet sich die Möglichkeit, die Stätte zu besichtigen (nur Gruppen).

18.30 Uhr – Maison d’Abraham

Profitieren Sie vor Ihrer Abreise (außer Sie wohnen der Ton- und Lichtschau „Lumières de Sens“ bei, die im Sommer freitag- und samstagabends um 22.30 Uhr auf die Fassade der Kathedrale projiziert wird) von den letzten Stunden, um durch das Straßengewirr der aufgrund ihrer Form „Mandel“ genannten Altstadt zu flanieren. Am besten dem Brennus-Parcours folgend, der durch Nägel im Boden markiert ist (Heft im Fremdenverkehrsamt zu erwerben). Sens hat eine Menge originelle Orte zu bieten – es genügt ein wenig Aufmerksamkeit. Die alten Straßen sind von Fachwerkhäusern gesäumt. Darunter das allerschönste: das Haus Abraham. Dieses Gebäude aus dem 16. Jh. verdankt seinen Namen dem geschnitzten Eckpfeiler. Die Einwohner von Sens nennen es auch das „Haus der 4 Winde“.

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