In Burgund-Franche-Comté lieben wir die Geste, das Schöne und das Schmackhafte! Beweis!

Freilichtmuseum der Kirsche

Verführerisch, diese kleine scharlachrote Kirsche aus der Gegend von Fougerolles, vor allem, wenn sie in einem herrlichen Museum so schön vorgestellt wird. Eingerichtet in einem Obstgarten mit Kirschbäumen so weit das Auge reicht – es müssen Tausende sein – zeugt es von 150 Jahren Brennereitradition, von Fachwissen und vom Kirschverkauf. Wäre das nicht die Gelegenheit, eine Flasche Kirsch oder ein Glas Griottines, diese köstlichen kleinen in Schnaps eingelegten Kirschen, mitzunehmen?

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Fort Saint Antoine

Ein eher verlockendes Fort. Ende des 19. Jh. für eine Garnison von 4 000 Männern errichtet, hütet es heute einen wahren Schatz: 100 000 Laibe Comté-Käse! Diese Galerien zu besichtigen heißt, die Herstellungsmethoden und ein Fachwissen zu begreifen, die weitab von der Massenproduktion der großen Milchindustrien liegen. Hier unterliegt der Käse der täglichen Pflege der Reifekellermeister. Man reibt ihn ab, salzt und massiert ihn, man wendet ihn und lässt ihm Zeit, geduldig zu reifen und am Ende sein volles Aroma entfalten zu können.

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Die Absinthstraße

Wer hat noch nie heimlich davon geträumt, sich mit der 1915 verbotenen grünen Fee einzulassen, der besten Feindin von Van Gogh oder Verlaine? Seit den Jahren 2000 ist der Absinth wieder offiziell in sein Ursprungsland zwischen Frankreich und der Schweiz, dem Val de Travers bis Pontarlier zurückgekehrt. Themenroute, Fußwanderweg, Haus des Absinths … entdecken Sie den mythischen Alkohol. Die Stunde des Verkostungsrituals ist gekommen: ziselierter Löffel, Zucker, Brunnenwasser … plop, plop … unwiderstehlich!

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Wie stellt man ein Spielzeug, eine Pfeife, eine Brille her …? Fokus auf diese Objekte, die uns das Made in France zwischen Fachwissen von gestern und Industrie von heute erzählen. Kikeriki!

Holzpfeifen

Es gibt kein Rauch ohne Feuer. Saint-Claude unterhält das seiner Pfeifen seit dem 17. Jh. und macht die Stadt zu nichts Geringerem als zur Welthauptstadt der Pfeife! In dem ihr gewidmeten Museum findet man Pfeifen aller Länder, Formen und jeden Alters. Man erfährt auch, dass 1921 knapp 5 000 Arbeiter von diesem Fachwissen lebten und es rund 15 Arbeitsschritte benötigt, um eine Pfeife herzustellen.

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Funkelnde Diamanten

Amsterdam, Antwerpen und … Saint-Claude! Dies waren die drei Weltzentren für Edelsteinschleiferei und -handel zu Beginn des 20. Jh. Heute ist der brillante Nachwuchs für die Herstellung dieser wertvollen Objekte von Männern gesichert, die das Glück der Frauen in ihren Händen halten. Denn wie schon Marilyn Monroe trällerte: „Diamonds are a girl’s best friend“. Wenn auch Sie dem Glanz der Diamanten erliegen möchten – ohne sich zu ruinieren – dann Richtung Museum des Steinschneiders. Glitzerndes Funkeln garantiert. 

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Holzspielzeuge

Das Haut-Jura ist bekannt als „Land des Spielzeugs“ mit seiner Hauptstadt Moirans-en-Montagne. Während der strengen Winter entpuppten sich die Bauern als minutiöse Holzhandwerker. Aber auch hier zog die Globalisierung ein, das Know-how wurde industriell und modernisierte sich mit Ankunft des Plastiks. Die Welt des Spielzeugs ist nicht die der Glücksbärchis, aber die hier hergestellten Spielzeuge behalten ihren ewigen Charme. Der beste Beweis ist das Spielzeugmuseum mit 3 000 Puppen, Plüschtieren, Spielen … wo die schönsten Kindheitserinnerungen neu aufleben.

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Oldtimer

Das Auto, einfaches Fortbewegungsmittel? Nach einem Besuch im Peugeot-Museum werden Sie feststellen, dass es im Pays von Montbéliard mehr ist als das. Hier entdecken Sie ein wahres Industrieabenteuer, von Stahlwerkzeugen über Pfeffermühlen, der Herstellung von Fahrrädern, Motorrädern und schließlich Autos unter der Löwenmarke Peugeot. Verfolgen Sie die ganze Saga mit Technologie, Innovation und ihren legendären Modellen. Wenn unser Herz brumm, brumm macht …

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Brillen und Zwicker

Es war einmal im Haut-Jura ein Nägelmacher, der Eisen auf ungewöhnliche Weise bog und so die ersten Brillen von Morez entstehen ließ. Zwei Jahrhunderte und einige Millionen Brillen später ist Morez die unbestrittene Brillenhauptstadt Frankreichs. Eine Industrie, die von der Stadt mit einem ihr gewidmeten Museum gebührend geehrt wird. Im Laufe der Besichtigung werden eigentliche Gebrauchsgegenstände zu Kunst-, Handwerks-, wissenschaftlichen Forschungs- oder auch historischen Objekten.

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Glasbläserei

Ein Besuch in der Manufaktur von Passavant-la-Rochère kann niemanden gleichgültig lassen. Zu sehen, wie die Kunsthandwerker diese heiße Materie blasen, bearbeiten und ihre Gesten zu einer Art Choreografie wird, ist einfach faszinierend. Überraschend ist ebenfalls der Kontrast zwischen den harten Arbeitsbedingungen und der Finesse der fertigen Produkte, die in der Boutique zu finden sind. Ob Dekoration, Schmuck oder Tafelkunst, man möchte einfach alles kaufen, besonders nachdem man die Leistungen der Glasbläser bewundern konnte.

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