9.00 Uhr – UNESCO-Welterbe

Schon bei Ankunft beeindruckt die Große Saline, dieses riesige Gebäude mit seinen hohen Kaminen, das bis 1962 der Salzgewinnung gewidmet war. Die Besichtigung beginnt mit einem Abstieg in die unterirdischen Stollen, die zur Förderung des Salzwassers mit einem ausgeklügelten Pumpsystem ausgestattet waren. Nehmen Sie eine warme Jacke mit, denn unter der Erde sind es nur knapp 12 °C. Wieder an der Oberfläche geht es zum Siedehaus. Hier lassen 4 gigantische Öfen die beschwerliche Arbeit der Salzsieder erahnen. Fortsetzung und Ende des Abenteuers vom Weißen Gold im Salzmuseum, ein unbedingtes Muss!

11.00 Uhr – Salzstraße

Die Geschichte des Salzes macht nicht in Salins Halt! Im 18. Jh. reiste das Weiße Gold in Salzwasserleitungen (Saumoducs) bis zur Königlichen Saline. Erbaut wurde diese andere Produktionsstätte, 16 km von Salins entfernt, während des Goldenen Zeitalters der berühmten, aber verhassten Salzsteuer, die sich als äußerst lukrativ für Ihre Majestät (Ludwig XV.) erwies. Heute dient die ehemalige Streckenführung der Soleleitung als Wanderweg, der wesentlich zum Verständnis der Region beiträgt und auf dem man seinen kleinen Beitrag zu dieser faszinierenden Geschichte leisten kann.

13.00 Uhr – Dorfatmosphäre

Es geht Richtung Port-Lesney, einem kleinen Juradorf, 15 km von der Königlichen Saline entfernt. Gestärkt wird sich im Bistrot mit Gourmetgerichten (zu sanften Preisen) in einem herrlich ländlichen Rahmen mit karierten Tischdecken, Pergola und als Hintergrundgeräusch, das Plätschern des nahen Loue-Flusses. Das Glück liegt in der Wiese und … in Port-Lesney!

15.00 Uhr – Pause im Thermalwasser

Wer hat gesagt, dass Thermalkuren nur älteren Menschen vorbehalten sind? In Salins kann jeder von den Thermaleinrichtungen profitieren. Ihr Quellwasser, dessen Mineralsalzgehalt über dem des Toten Meers liegt, ist für seine entspannende und lindernde Wirkung bekannt. Ob eher Behandlung oder Entspannung, in dem brandneuen 2017 eingeweihten Thermalbadzentrum Therma Salina gibt es sicherlich das Richtige für Sie.

16.30 Uhr – Tolle Aussicht

Total entspannt gehen Sie den Aufstieg zum Fort Saint André, 4 km von Salins, an. Ob zu Fuß oder mit dem Auto, die Belohnung auf dem Gipfel angekommen ist die gleiche: Ein Aussichtspunkt mit Blick auf die schöne, in ein Kerbtal eingebettete Jurastadt. Dort oben könnte man sich fast den Wahlspruch des Sonnenkönigs „Nec Pluribus Impar“ (Auch einer Mehrzahl überlegen) zu eigen machen, der auf dem Tor des Forts steht.

18.00 Uhr – Bitte das Spiel zu machen

Schlüpfen Sie in Ihre Abendgarderobe und auf geht’s Richtung Casino. Blackjack-, Roulette-Tische, Spielautomaten, Croupiers – willkommen in der Casino- und Spielwelt mit Restaurant und Kabarett-Vorstellungen. Zurück geht es dann den Kopf voller Pailletten und Federn und, wer weiß, die Tasche voller Scheine.

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