8.30 Uhr – Wald und Seen

8.30 Uhr ist früh … Ja, aber der beste Zeitpunkt, um das Erwachen der Natur zu erleben und zu sehen, wie sich der Nebel über den in den Südvogesen so zahlreich vorhandenen (1 000 heißt es!) Seen lichtet – einer Region, die vor über 10 000 Jahren von ehemaligen Gletschern gestaltet wurde. Glitzerndes Wasser, Laubbaumwälder so weit das Auge reicht, Holzhütten – ein Hauch von Kanada. .

11.00 Uhr – Stadtzentrum

Schon mit den ersten Schritten auf der großen Verkehrsader, die das Zentrum durchquert, überrascht das alte Luxeuil mit seinem reichen Kulturgut. Wasserspeier, Fassaden mit Blumendekor, filigrane Steinmetzarbeiten, Skulpturen von Fabeltieren, jedes einzelne Detail zeugt von einer Epoche, in der man mit unverholenener Raffinesse den Überfluss zur Schau stellte. Nicht zu versäumen: Der Balkon des Hauses des Kardinals Geoffroy, wo 3 Kaninchen Verstecken spielen und das Vogtshaus mit seinen Koppelfenstern

13.00 Uhr – Regionale Spezialität

Ehre, wem Ehre gebührt. Ein Tag ohne 1 oder 2 Scheiben des mit Kräutern aromatisierten, langsam (7 bis 8 Monate) geräucherten Luxeuil-Schinkens zu probieren, unvorstellbar! Wetten, dass er in den Restaurants der Altstadt auf der Karte steht? Zusammen mit in Schnaps eingelegte Kirschen aus Fougerolles – einfach himmlisch!

15.00 Uhr – Zen-Atmosphäre

Wellness und Schönheit werden im Thermalbadzentrum in Luxeuil, wo heiße Quellen Therapeuten ersetzen, großgeschrieben. Reich an Spurenelementen fördern sie die venöse Durchblutung. Ihr Nachmittagsprogramm: Ein großes Schwimmbad mit 34 °C warmem Thermalwasser hinter einer wunderschönen Glaswand, um gleichzeitig von Anwendungen und dem angrenzenden Park zu profitieren. Aber auch Sprudelbäder, Wasserstrahlmassagen, Hamam, Whirlpool … eine wahre Wonne!

17.00 Uhr – Museum und Aufstieg

Und? Topfit, um die 146 Stufen des Schöffenturms zu bewältigen? Dieses eindrucksvolle Gebäude gotischen Stils diente nacheinander als Rathaus, Gefängnis und Bibliothek. Heute beherbergt es ein Museum mit herrlichen Schätzen aller Art, von der kleinen etruskischen Statue bis zu Gemälden von Künstlern des 19. Jh. wie Vuillard.

18.00 Uhr – Wandeln und meditieren

Wir wandeln im Kreuzgang der Abtei St. Colomban und fühlen uns fast wie Mönche. Schlicht, majestätisch, ohne jegliche Verzierung lädt sie zum Meditieren ein, auch wenn Lärm und reges Treiben der Stadt uns daran erinnern, dass wir nicht mehr im 15. Jh. sind und sich seither Gebäude und Umgebung verändert haben.

Mehr erfharen über LUXEUIL-LES-BAINS