10.00 Uhr – Das Königreich der Uhren

Um den Puls der Stadt zu fühlen und das Ticken ihres Herzschlags zu hören, begeben Sie sich auf den Hof des Granvelle-Palastes. Dieses Schmuckstück der Renaissance beherbergt ein fantastisches Uhrenmuseum, eine Hommage an die Uhrmachertradition und ihrer langjährigen Passion für hohe Präzision (die 1. Uhrmacherwerkstatt in Besançon geht auf 1793 zurück). Zwischen Comtoiser Uhren und Foucaultschem Pendel, keine Zeit für Langeweile!

11.30 Uhr – Pause auf einer Terrasse

Es genügt, den Palasthof zu überqueren, und schon ist man auf der Place Granvelle. Wir lassen uns Zeit für einen Kaffee auf der Terrasse umgeben von Kastanienbäumen und der Statue von Victor Hugo in einer römischen Toga. Nach dieser Pause bummeln wir, die Nase im Wind, zwischen eleganten klassischen Fassaden, gluckernden Springbrunnen und herrlich charmanten Innenhöfen.

13.30 Uhr – Der Tempel der Gastronomie

Ihre Schritte führen Sie sicherlich zum Markt der Schönen Künste. Dieser Tempel kulinarischer Genüsse bietet so ziemlich alles, wovon man träumt, wenn man von regionaler Gastronomie spricht: Morteau-Wurst, Comté, Morbier, Juraweine … genau das Richtige für ein herrliches Mittagspicknick im Grünen.

13.00 Uhr – Verdauungsspaziergang

Ganz Besançon ist in Grün gekleidet. Kein Wunder als 1. grüne Stadt Frankreichs. Promenade Micaud, Gare d’Eau, Chamars – an herrlichen Plätzen für Ihr Picknick im Freien mangelt es wirklich nicht. Damit Sie sich dieser allgegenwärtigen Natur wirklich bewusst werden, empfehlen wir einen Spaziergang am Ufer des Doubs. Zu Fuß oder per Ausflugsboot erfasst man das außergewöhnliche natürliche Umfeld, in dem sich die Stadt entfaltet.

15.00 Uhr – Ein unbedingtes Muss

Nicht ohne Grund ist die Vauban-Zitadelle die meist besichtigte Stätte des Departements. Dieses unumgängliche Weltkulturerbe der UNESCO ist schon alleine eine halbtägige Entdeckungstour wert. Ein atemberaubendes Panorama erwartet Sie hoch oben auf den Festungsmauern ebenso wie allerlei Tiere im zoologischen Garten, ein Mikrokosmos im Insektarium, bunte Karpfen im Aquarium und das ergreifende Museum des Widerstands und der Deportation.

18.00 Uhr – Aperitif am Wasser

Der Tag geht zu Ende und der Gedanke, auf einer nicht zu lauten Terrasse im Grünen etwas zu trinken, ist verlockend. Die Lösung? Die Terrasse des Pixel. Begleitet vom Plätschern des Flusses bewundert man die ganz aus Holz und Glas bestehende Fassader der Cité des Arts von dem Architekten Kengo Kuma. Eine absolut zeitgenössische Architektur ebenso wie die Sammlungen des FRAC (Regionalfonds für zeitgenössische Kunst), der dort untergebracht ist.

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